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Die ersten Zähne – Hilfe für die schmerzgeplagten, zahnende Babys

Aktualisiert: Sept 8

Unruhige Tage und Nächte, erhöhte Temperatur, Schmerzen und weinerliche, schreiende Babys. Das alles können Anzeichen dafür sein, dass sich die ersten Zähne ankündigen. Eine harte Zeit für beide, Eltern und Kind beginnt – das Kind empfindet unangenehme Schmerzen, für die Eltern ist es schwer das Baby so zu sehen und (scheinbar) nicht helfen zu können.



Schon vor der Geburt sind die Zähne im Kieferknochen angelegt. Wann diese dann wirklich durchbrechen ist individuell, manchmal kommen Kinder sogar schon mit einem ersten Zahn auf die Welt. Im Normalfall wachsen die ersten Zähne zwischen dem sechstem und zwölftem Lebensmonat. Zuerst werden die Schneidezähne gebildet, danach die Backenzähne und am Ende dann die Eckzähne so dass das Milchgebiss erst zwischen dem 20. und 30. Lebensmonat dann voll ausgebildet ist.


Am schlimmsten sind die Schmerzen, wenn sich der Zahn durch das Zahnfleisch bohrt, jedoch treten erste Symptome oft schon auf, bevor man den Zahn überhaupt sieht. Unruhe, gerötete Stellen, erhöhte Körpertemperatur, Durchfall und Ohrenschmerzen sind oft die Folge. Dies können natürlich auch alles Nebenerscheinungen von Infekten sein, es gibt jedoch ein paar Hinweise, die darauf schliessen lassen, dass dein Baby zahnt:

  • Die eigene Hand oder greifbare Gegenstände werden in den Mund gesteckt, um daran zu kauen

  • Dein Baby hat verstärkten Speichelfluss

  • Die Wangen sind heiss und gerötet

  • Das Zahnfleisch ist rot und geschwollen

  • Dein Kind hat weniger Appetit oder genau umgekehrt es will öfter an Brust oder Flasche

  • Häufiges Quengeln und Schreien, unruhiger Schlaf

  • Die verstärkte Suche nach Körperkontakt

Da das Immunsystem beim Zahnen geschwächt ist, kann der Prozess auch auf von Infekten begleitet werden.


Ganz hilflos sind Eltern jedoch nicht. Es gibt einige Methoden und Utensilien, die dabei helfen können, die Schmerzen zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern:

  • Biete deinem Kind vermehrt Wasser an. Damit kann der Feuchtigkeitsverlust durch den erhöhten Speichelfluss ausgeglichen werden.

  • Etwas Hartes zum darauf beissen wie etwas spezielle Beissringe versprechen Linderung. Besonders effektiv sind diese, wenn sie gekühlt werden können.

  • Eine sanfte Zahnfleischmassage hilft beim Durchbruch und ausserdem gegen den Juckreiz, den die Kleinen verspüren.

  • Zur Linderung der Schmerzen kann in manchen Fällen auch eine Fussreflexzonenmassage helfen.

  • Das Kühlen der entzündeten Regionen betäubt nicht nur den Schmerz, sondern hilft gleichzeitig gegen die Schwellung des Zahnfleisches.

  • In der Apotheke sind spezielle Schmerzgels für zahnende Babys erhältlich, mit denen das schmerzende und entzündende Zahnfleisch eingerieben werden kann.

  • Ein in Kamillentee getränkter Waschlappen kann ebenfalls Abhilfe schaffen: Kamille wirkt entzündungshemmend und das Saugen am Lappen hat eine beruhigende Wirkung.

  • Bieten deinem Kind Nähe und Geborgenheit. Denn dann können die Kleinen entspannen und die Schmerzen lassen sich leichter ertragen.

Ist der erste Zahn komplett durchgebrochen ist bereits eine entsprechende Pflege notwendig. Für den Anfang reicht es, den Zahn mit einem Tuch oder Wattestäbchen regelmässig zu reinigen. Dafür kann auch eine Fingerzahnbürste benutzt werden. Wenn mehrere Zähne durchgebrochen sind ist eine gründliche Mundpflege unumgänglich. Mit spezielle Kinderzahnbürsten, die perfekt auf die kleinen Münder und das sanfte Zahnfleisch abgestimmt sind muss dann regelmässig geputzt werden.



Über den Autor:

Marcus der Löwe ist stolz auf seine schönen Zähne und liebt es damit an allem rumzubeissen. Sein Lieblingskauwerkzeug ist der sensorische Beissring von Marcus & Marcus. Der Beissring wurde entwickelt um die verschiedenen Texturen von Lebensmitteln zu simulieren und die sensorische Erfahrung des Kindes im Zusammenhang mit Lebensmitteln zu entwickeln. Bei zahnenden Kindern hilft er ausserdem das Zahnfleisch zu beruhigen, somit das Wohlbefinden des Kindes zu steigern und Schlaflosigkeit der Eltern zu minimieren.

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